Obwohl Fynn den Jahreswechsel schlafend verbracht hat, hat er sich entschieden am 1. Januar 2020 auszuschlafen. Das ist uns natürlich auch entgegen gekommen. Nach einem ausgiebigen Camper-Frühstück (natürlich mit allem drum und dran wie Spiegeleier, Speck und Toast) haben wir uns zu einem schönen Strand Richtung Abel Tasman aufgemacht.
Es wäre natürlich schön gewesen, in den Nationalpark ganz einzutauchen. Allerdings sind die angebotenen Kajaktouren erst ab einem Alter von 8 Jahren buchbar. Das wird vermutlich seinen Grund haben und wir haben deshalb darauf verzichtet, ein Kajak zu mieten und den Abel Tasman auf eigene Faust zu erkunden. Kaiteriteri ist der erste Ausgangsangspunkt für die Touren. Der Strand lässt bereits erahnen, wie es im Abel Tasman aussieht. Der Sand ist Goldfarben (Farbdefinition von Fynn) und das Wasser türkisblau. Ein kleiner Fluss mündet in das Meer und an diesem kann man die Wirkung von Ebbe und Flut sehr gut mitverfolgen. Als wir angekommen sind, kam gerade die Flut rein. Wir konnten uns vom Meer her reintreiben lassen. Auch das 'Tüechlidepot' musste nach und nach um einige Meter nach oben verschoben werden.
Das der Strand schön ist, haben auch alle Neuseeländer gewusst. Der 1. Januar ist der Tag, an dem auch alle Neuseeländer frei haben. Strände in Neuseeland sind üblicherweise so bevölkert wie die Strände an der Adria in Italien im Winter. An diesem Tag sah es mehr aus wie an der Adria in den Sommerferien. Der Unterschied liegt darin, dass man hier nirgends Liegestühle und Sonnenschirme mieten kann. Die Neuseeländer schleppen dafür alles mögliche und unmögliche selber mit an den Strand ;-)




















